Startseite>Cloud>Cloud-Migration in 5 Schritten

Die Cloud ist in aller Munde und bei vielen Unternehmen steht die Cloud Migration an. Vielleicht haben Sie durch die Startup-Phase bereits die Cloud genutzt und haben Ihren Technologien-Stack komplett auf die Cloud ausgelegt. Anders ist es bei Unternehmen, die bereits vor der Cloud-Lösungen eingesetzt haben. Hier werden vielfach noch die Infrastruktur im eigenen Rechenzentrum, oder im Technikraum verwaltet und betrieben. Bisher haben die Systeme auch zum Wachstum des Unternehmens beigetragen und Lösungen für die Anwender und Lieferketten bereitgestellt. Um neue, innovative Lösungen anbieten zu können, kommt man um die Cloud nicht umher. Softwareunternehmen stellen vermehrt Cloud-Lösungen bereit, welche man nutzen möchte, oder muss. Zur Integration dieser Systeme kann es erforderlich sein, bestehende Systeme in die Cloud zu verschieben, oder Konnektoren aufzubauen, um Funktionen wie AI, Maschine Learning oder Automatisierung nutzen zu können. Auch Ressourcen Engpässe in der Infrastruktur oder des Fachpersonals kann die Beweggründe in die Cloud untermauern.

In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie Ihre Workloads, Anwendungen und Prozesse in erfolgreich in die Cloud migrieren und betreiben und kommen der Transformation Ihres Unternehmens einen Schritt näher. Sie werden in die Grundlagen der Verlagerung von Workloads in die Cloud eingeführt und erfahren, wie Sie weiterhin Wert aus Ihren bestehenden Investitionen schöpfen können. Wir zeigen Ihnen auch, wie Sie Unterstützung erhalten können, wenn Sie diese benötigen.

  • Lesezeit: 15,1 Minuten
  • Veröffentlicht: 28.12.2021
  • Aktualisiert:25.07.2022

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Was ist Cloud-Migration?

Unter Cloud-Migration versteht man die Auslagerung und Verschiebung von digitalen Assets, Workloads, Daten und Anwendungen in eine Public, Privat oder Hybrid-Cloud Umgebung. Doch, bevor die Lösungen verschoben werden können, müssen die Leitplanken gelegt werden. Dies ist notwendig, um die Cloud in den Bereichen Compliance und Governance mit den Vorgaben konform zu halten. Dazu gehören Entscheidungen in Bezug auf die Verwendung, Wartung, Optimierung und Steuerung der Cloud, sobald die digitale Migration abgeschlossen ist.

Vorteile der Cloud-Migration

Die Vorteile der Cloud-Migration hängen stark vom Verwendungszweck und Plattform ab. Wenn Sie sich für eine Shared Privat-Cloud mit einem Managed Service entscheiden, können Sie die Sicherheit und Performance verbessern, ohne vorab in Hardware investieren zu müssen. Diese Investitionen werden vom Anbieter durchgeführt und die verwendeten Kapazitäten werden Ihnen in Rechnung gestellt. Ihr Privat-Cloud Dienstleister ist Ihr Ansprechpartner und stellt Ihnen die Services zur Verfügung. Je nach Anforderungen können individuelle Lösungen wie dedizierte Hardware für Sie zur Verfügung oder sogar betrieben werden. Innovative, neue Lösungen können unter Umständen gar nicht oder erst später genutzt werden.

Bei der Migration in eine Public-Cloud sind vorerst Sie, sofern Sie keinen Dienstleister zwischen schalten, für die Infrastruktur verantwortlich. Die Public Cloud verhält sich wie ihr eigenes Rechenzentrum, mit dem Unterschied, dass Verantwortung für die zugrundeliegende Hardware an den Betreiber ausgelagert wird. Sie erhalten im hohen Maß standardisierte und automatisierte Services. Einführung von neuen Technologien und Lösungen erfolgt kurzfristig. Dedizierte Hardware wie Legacy-Systeme können bei der Public Cloud nicht bereitgestellt oder betrieben werden. Bedeutet: Systeme, die direkt auf der Bare-Metal laufen müssen, können in der Public Cloud nicht genutzt werden. Ein weiterer Vorteil, Sie nutzen die Sicherheitseinrichtungen und Performance Systeme wie alle anderen Kunden auch. Sie können sich auf die Sicherheitsmaßnahmen des Anbieters verlassen.

Kosteneffizienz

Bei der Migration in die Cloud wechsel sie von einem Capex- zu einem Opex-Modell. Sie müssen keine teure Hardware einkaufen und vorab Leistungen bezahlen, welche Sie ggf. erst in einem oder zwei Jahren benötigten. Sie zahlen die Ressourcen, die Sie benötigten. Mit dem Opex-Modell können Sie sofort respektive zeitnah Kosten beim IT-Betrieb einsparen. Durch diese Einsparungen können Sie das Kapital Ihres Unternehmens erhöhen oder Ihr Capex-Budget in unternehmenskritische Initiativen reinvestieren.

Verbesserungen der Produktivität

Der Umstieg auf die Cloud verlagert definierte Prozesse an den Betreiber der Cloud. Hierdurch wird Ihre IT-Abteilung in betrieblicher Hinsicht entlasten. Durch die eingesparten Tätigkeiten kann sich das IT-Team auf die wichtige Unternehmensentwicklung konzentrieren. Auch die Konsumenten der IT-Services profitieren von der Cloud durch Verbesserung der Funktionen und Automatisierungsmöglichkeiten. Dadurch können die Endbenutzer effizienter arbeiten und schafft auch hier Freiraum für wichtige neue Themen in Ihrem Unternehmen.

Förderung von Innovation

Mit dem Einsatz einer modernen Cloudinfrastruktur können benötigten Funktionen bereitgestellt werden, welche mit der On-Premise Umgebung nur mit hohen Investitionskosten bereitgestellt werden kann. Die Beschaffung und der Einsatz der Investitionen bieten keine Garantie, dass das Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann. Mit der Cloud können Sie bereits jetzt moderne und innovative Lösungen bereitstellen, wie einen Data Warehouse in Kombination mit AI und Maschine Learning, oder IoT gestützte Systeme.

Standardisieren von IT-Systemen

Mit der Migration in die Cloud haben Sie die Möglichkeit den Wildwuchs von IT-Systemen, welche durch historische Anforderungen entstanden sind, aufzuräumen und möglichst zu standardisieren. Hier bietet sich die Möglichkeit, Legacy-Systeme abzulösen und technische Schulden abzuarbeiten und durch Automatisierung von effizienter zu machen.

Die ersten Schritte bei der Cloud Migration

Bevor Sie oder die IT-Abteilung direkt darauf loslegen und Workloads in die Cloud migrieren, sollten Sie vorerst die Leitplanken und den Scope festlegen. Stellen Sie sich die folgenden Fragen:

  • Welchen Anforderungen stellen Compliance und Governance an die Cloud?
  • Welche Workloads, Daten und Anwendungen sollen in die Cloud?
  • Welches Cloud-Modell ist das Richtige für meinen Anforderungen und mich?
  • Welcher Anbieter eignet sich am besten für mein Vorhaben?
  • Habe ich ausreichendes Personal mit freien Ressourcen und Qualifikationen für die Migration, oder benötige ich Unterstützung?

Anforderung von Compliance und Governance an die Cloud

Cloud ist nicht gleich Cloud. Beim Einsatz von der Public Cloud muss genau geprüft werden, ob das Modell in Ihrem Unternehmen eingesetzt werden darf, in welchen Umfang und welche Rahmenbedingungen erfüllt werden müssen. Arbeiten Sie mit besonders schützenswerten personenbezogenen Daten, oder haben Sie höchst vertrauliche Daten? Erheben oder verarbeiten Sie Daten von Unternehmen, welche den Einsatz von Public Cloud Systemen verbietet? Bevor Sie Daten in die Cloud migrieren, müssen diese und weitere Fragen beantwortet werden. Daraus ergibt sich auch das notwendige Modell für Ihr Unternehmen. Die meisten Unternehmen entscheiden sich für den Einsatz einer Hybrid-Cloud. Eine Mischung aus Workloads in der Public Cloud und OnPremise, oder privat Cloud mit entsprechenden Konnektoren.

Welches Modell ist das Richtige für die Cloud-Bereitstellung?

Bevor Sie mit der Migration der Daten starten können, muss das Cloud-Modell für Ihr Unternehmen definiert werden. Das Cloud-Modell kann ein Cloud-Only Modell sein, also nur ein Modell oder eine Kombination. Für die Entscheidung müssen Sie die Anforderungen von Compliance und Governance kennen.

Obwohl wir „die Cloud“ als eine einzelne Einheit verstehen, gibt es mehrere Cloud-Typen, die in Betracht kommen. Demzufolge ist die Bewertung Ihrer Anwendungen und Workloads so wichtig. Diese Bemühungen werden Ihnen helfen, fundierte Entscheidungen bei der Wahl der Cloud-Plattform treffen zu können. Die Auswahl hängt davon ab, was Sie benötigen und was die jeweilige Plattform bietet.

Public Cloud

Die public Cloud wurde geprägt von Microsoft und Amazon. In diesem Modell stellt der Service-Anbieter die Infrastruktur im Bereich Compute, Storage und Network bereit und kümmert sich um den stabilen Betrieb. Sie kaufen den gewählten Service ein und haben keine Möglichkeit das System darunter zu bestimmen oder individuelle Anforderungen zu stellen. Die Anbieter haben einen sehr hohen Standard und Automatisierungsanteil. Sie können Ressourcen entsprechend skalieren, um die Nachfrage zu decken. Da die Bezahlung nach dem „Pay-as-you-go“-Prinzip erfolgt, ist dies eine sinnvolle Option, um unvorhersehbaren Datenverkehr zu verwalten und Kosteneinsparungen zu maximieren. Neben dem „Pay-as-you-go Prinzip“ haben Sie auch die Möglichkeit die Kosten durch Reservierungen zu senken. Sie gehen einen separaten Vertrag mit Anbieter ein und bestätigen die Nutzung der Systeme in der Leistungsklasse für mindestens ein Jahr.

Private Cloud

In einer Private Cloud steht die gesamte Infrastruktur oder Teile davon nur für Ihr Unternehmen zur Verfügung. Privat Cloud-Anbieter bieten zum großenteil auch Shared Services im Capex-Modell an. Ihre Anforderungen werden auf bestehende Cluster verteilt. Sie haben auch die Möglichkeit, eine dedizierte Privat Cloud beim Anbieter zu erhalten. Hier müssen Sie für die Beschaffung der Systeme aufkommen. Sie können mit dem Anbieter genau bestimmen, auf welche Systemen Ihre Workloads betrieben werden und können mit dem Anbieter Ihre Anforderungen umsetzen. Die Kosten eine Privat-Cloud ist durch die Exklusivität meisten höher als bei einer großen Public-Cloud.

Hybrid Cloud

Die meisten Unternehmen entscheiden sich für eine Hybrid-Cloud. Dieses Modell besteht aus einer Public- als auch Private-Cloud-Umgebungen. Mit einer Hybrid-Cloud profitieren Sie von dem hohen Niveau an Kontrolle einer Private Cloud für alle sensiblen, unternehmenskritischen Assets und zusätzlich von der Flexibilität einer Public Cloud, mit der Sie bei Ihren öffentlich zugänglichen Tätigkeiten Kosten sparen.

Multicloud

Bei der Multicloud werden mehrere Public-Clouds und Privat-Cloud miteinander verbunden. Man entgeht dem befürchten Vendor-Lockin und kann genau steuern wo, welche Daten gelagert und verarbeitet werden sollen. Die Multicloud kann von Ihrem On-Premises-Rechenzentrum und Ihren Private Clouds über hyperskalierbare Clouds wie Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und Google Cloud Platform™ (GCP) gestreckt werden. Der Einsatz einer Multicloud erfordert umfangreiches Fachwissen zu jeder Plattform und zentrale Kopfsysteme zur Steuerung. Ansonsten läuft man schnell Gefahr, die Übersicht und Kontrolle zu verlieren.

Bewertung Ihrer Anwendungen vor der Migration

Im nächsten Schritt erstellen Sie eine grobe Übersicht Ihrer IT-Landschaft mit deren Workloads, Daten und Anwendungen. Ergänzen Sie die Übersicht mit Größe der Daten oder Server-Konfiguration, sammeln Sie Bedürfnisse der Nutzer und holen Sie die Fachabteilungen mit ins Boot.

Überprüfen Sie die Kennzahlen Ihrer jetzigen Umgebung hinsichtlich der Rechenanforderungen, Leistungsabgabe, Reaktionszeit und anderer Faktoren, die für den Geschäftsbetrieb wichtig sind. So schaffen Sie sich eine Grundlage und können KPIs für die zukünftige Plattform entwickeln.

Sobald die Anforderungen von Compliance und Governance aufgestellt wurden und Sie einen detaillierten Überblick über Ihre Workloads haben, die Sie migrieren möchten, suchen Sie die dafür am besten geeignete Cloud-Plattform aus und erstellen dafür eine Roadmap.

Die Migration in die Cloud ist kein reines IT-Projekt. Nur mit der Unterstützung der Fachabteilungen kann die Migration in die Cloud erfolgreich laufen und Schatten-IT verhindert werden.

Auswahl einer Strategie für die Cloud-Migration

Sobald Sie sich entschieden haben, welche Workloads zu welchen Clouds gehören, müssen Sie die passende Methode für die Umstellung finden.

Die Cloud-Strategie legt fest, wie die Cloud und das Cloud Computing genutzt werden darf, welche Daten dort liegen und wie die Daten dorthin kommen. Ihre erstellte Roadmap wird genommen und definiert, ob die Daten per Lift&Shift, also der einfachen Verschiebung in die Cloud, durchgeführt wird, oder ob ein Wechsel der Anwendung z.B.: auf eine SaaS Anwendung durchgeführt werden soll.

Weiter werden in die Cloud Strategie die Beweggründe der Migration verankert. So können finanzielle Aspekte und Nutzung von FinOps, also der detaillierten Abrechnung von IT-Services im Unternehmen Beweggrund für die Nutzung der Cloud sein. Auch der Abbau von technischen Schulden und Reduzierung des Fachkräftemangels durch Auslagerung von Verantwortlichkeiten an einen Dienstleister können Beweggründe für die Migration in die Cloud sein.

Es gibt fünf Arten der Cloud-Migration:

1. Lift & Shift

Bei dem Lift & Shift werden Ihre digitalen Assets in eine neue Umgebung (physisch, virtuell oder Cloud-Infrastruktur) verlagert. Dies geschieht ohne jegliche Codeänderung oder Anpassung der Funktionalität. Diese Variante ermöglicht zwar einen schnelleren Umstieg auf die Cloud, nutzt aber nicht den vollen Umfang der cloudnativen Tools, Leistungs- oder Kostenvorteile.

2. Refactor

Das Refactoring einer Anwendung beinhaltet einige Änderungen am Anwendungsdesign, aber keine umfassenden Änderungen am Anwendungscode. Die Anwendung nutzt die IaaS- und potenziell PaaS-Fähigkeiten des Anbieters und behält gleichzeitig den Code, der für den Anwendungsfall der Anwendung strategisch wichtig ist. Kunden verfügen in der Regel über ein großes Portfolio an maßgeschneiderten, vor Ort entwickelten Anwendungen

3. Rearchitect

Beim Rearchitecting werden Anwendungen und Systeme so aufgebaut, dass moderne Lösungen wie Autoskalierung und dynamische Rekonfiguration ermöglicht werden. Gerade Systeme, die teilweise hohe Last haben und schneller Abarbeitung durch Parallelisierung ermöglicht wird. Durch das Rearchitecting können auch Kosten gespart werden. Die Ressourcen für die Bearbeitung der Anfragen wird nur dann bereitgestellt, wenn es benötigt wird und danach automatisch wieder abgebaut.

4. Rebuild

Sie können Ihre Legacy-Elemente auch komplett neu aufbauen und somit eine vollständig modernisierte, cloudnative Lösung schaffen. Auch wenn diese Variante die teuerste und langwierigste Migrationsart ist, bietet sie letztlich die meisten Vorteile. Da diese Methode in der Cloud selbst und für die Cloud entwickelt wurde, können Sie neueste Technologien wie Container, Service Meshes, Microservices, unveränderliche Infrastruktur und deklarative APIs direkt integrieren. Dadurch erreichen Sie langfristig mehr Flexibilität, bessere Leistung und niedrigere Betriebskosten.

5. Replace

Für diese Strategie werden Ihre vorhandenen Altsysteme komplett außer Betrieb gesetzt und durch cloudbasierte Alternativen ersetzt. Dies ermöglicht zwar einen schnellen Umstieg auf die Cloud, erfordert aber auch viel Planung – und Sie müssen trotzdem noch die Daten entweder von einem System in das andere migrieren oder alle Daten zurücklassen.

Cloud-Migrationsprozess in fünf Schritten

Die Migration einer Anwendung verläuft jedes Mal anders als bei den vorgehenden Migrationen. Das liegt an einer Vielzahl an Faktoren, getrieben durch Abhängigkeiten, Verknüpfungen, Datenmengen, Reifegrad der Anwendung, und der Expertise des IT-Teams und der Fachabteilungen. Fangen Sie die Migration mit einfachen nicht businesskritischen Systemen an und sammeln Sie erste Erfahrung mit der Migrationsmethodik und dem Dienstleister, bevor Sie kritische und komplexe Systeme migrieren.

Jede Migration wird die folgenden Schritte einmal durchlaufen. So können falsche Entscheidungen bezüglich Technologie und Methodik vermieden werden. Weiter schützt das Vorgehen vor Überraschungen im Migrationsprozess.

Schritt 1: Planung und Bewertung

Erfassen Sie die gesamte Umgebung der Anwendung, einschließlich Abhängigkeiten, Dienstleistungen und Konfigurationen in den aktuellen Konfigurationen. Prüfen Sie, ob die Voraussetzungen für die Auflösung der Abhängigkeiten gegeben sind, oder ob diese mit migriert werden müssen. Definieren Sie die Migrationsgruppen und dokumentieren Sie dies, einschließlich von möglichen Schatten-IT-Systemen und Drittanbieter.

In der Bewertung sollten auch Abhängigkeiten der Cloud Plattform integriert sein. Wird das Betriebssystem unterstützt oder ist die Sizing-Klasse vorhanden, oder muss hier ein Wechsel durchgeführt werden?

Für die Bewertung der Systeme in eine Public Cloud, unterstützt der Anbieter Sie mit hilfreichen Tools, der Ihnen vorschlägt, wie das Zielsystem in der Cloud aussehen und ob eine Migration erfolgreich verlaufen kann.

Schritt 2: Design

Designen Sie die Zielarchitektur in der Cloud mit allen Abhängigkeiten und Verknüpfungen. Erstellen Sie die benötigte Konfiguration im Bereich Compliance und Governance und legen Sie die Parameter fest, welche bei der Migration berücksichtigt werden müssen. Definieren Sie zusammen mit den Key-Usern einen Testplan, welcher in der Testmigration durchgeführt werden soll. Bereiten Sie Krisenpläne und Pläne zur Systemzurücksetzung vor, um im Notfall reagieren zu können oder die Migration rückgängig zu machen. Stellen Sie Ressourcen für die Migration und fortlaufende Wartung zusammen. Dokumentieren Sie einen vorläufigen Migrationsweg für ausgewählte Elemente.

Schritt 3: Testmigration

Bei der Testmigration wird ein Test durchgeführt, der feststellt, ob die Migration erfolgreich verlaufen wird, oder ob es zu Problemen kommen kann. Sofern Probleme festgestellt werden, können Sie in dieser Phase eine Lösung erarbeiten oder eine Verschiebung der Migration veranlassen. Gehen Sie mit dem Migrationsteam und Key-Usern den in Phase 2 erstellten Testplan durch. Die Testmigration ist die letzte Phase vor der finalen Migration. Nutzen Sie diese Phase, um einen Migration-Prozess für die Anwendung zu definieren, inkl. zeitlichen Ablauf und Ansprechpartner. Wenn die Testmigration erfolgreich war, bereiten Sie eine Kommunikation für alle Nutzer vor und weisen Sie auf die notwendige Down-Time hin.

Schritt 4: Migration

Die Migration sollte ausführlich geplant werden. Jegliche Aktion, die durchgeführt wird, um eine erfolgreiche Migration durchführen zu können, muss festgelegt werden. Die Migration sollte in einem ruhigen Zeitfenster stattfinden. Entweder am Wochenende, über die Nacht oder an Feiertagen. Die Migration sollte so geplant werden, dass möglichst wenig User davon betroffen sind und so von der Arbeit abgehalten werden. Befolgen Sie Ihrem Migrationsplan mit den Erfahrungen aus der Testmigration.

Führen Sie nach der Migration wieder eine Testphase nach Testplan aus Phase 2 durch. Beheben Sie jegliche Fehler, Dienstausfälle, Datenanomalien oder Leistungsprobleme.

Wenn Sie Probleme feststellen, die nicht schnell gelöst sind und die eigentliche Nutzung der Anwendung unmöglich macht, initiieren Sie das Rollback. Somit können Sie die Auswirkungen des Fehlers minimieren, ermitteln, was schiefgelaufen ist, und einen neuen Termin für die Migration ansetzen, ohne dass der Nutzer in seiner Tätigkeit beeinträchtigt wird.

Schritt 5: Stabilisierung

Nach der Migration gilt es den Betrieb zu stabilisieren und Funktionen der Cloud zu nutzen. Durch das Sammeln von Metriken und Bereitstellung von Automatisierung können die Kosten in der Cloud reduziert werden. Auch der IT-Service muss angepasst werden. Mögliche Probleme in Verständnis oder im Verbindungsaufbau müssen durch Dokumentation und Schulungen abgefedert werden.

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